Di
20
Mär
2012
Die Drogeriemarktkette Schlecker streicht wohl doch weniger Stellen als geplant. Während nach Bekanntwerden der Pleite davon ausgegangen wurde, dass die Hälfte der 25 000 Mitarbeiter von Schlecker die Jobs verliert, werden wohl über 1000 Arbeitsplätze mehr erhalten werden.
Es bleiben allerdings immer noch 11 000 Menschen, die jetzt ohne Job da stehen werden, obwohl der Staat der angeschlagenen Ladenkette mit einem Staatsdarlehen von etwa 71 Millionen unter die greifen will. In trockenen Tüchern ist das allerdings noch nicht.
Erhöht hat sich die Zahl der Filialen, die nun geschlossen werden sollen, denn statt der bisher genannten 2000 werden es wohl 2200 Filialen sein.
Es bleibt zu hoffen, dass die angestrebte Staatsspritze effektiv genutzt wird, um das dann noch bestehende Filialnetzwerk sinnvoll zu sanieren und neue Führungskräfte herangezogen werden. Bei einer Pleite in dieser Größenordnung kann es wohl kaum das Personal gewesen sein, dass gemeinschaftlich Arbeitsverweigerung betrieben hat.
Kommentar schreiben
Kommentare: 0